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Pressemitteilungen

  • Vortragsreihe „Frankfurt, geht’s auch anders?“
    Veranstaltungen mit Experten aus den Sozialwissenschaften im Januar und Februar Im Haus am Dom Die Regionalgruppe Scientists for Future Frankfurt lädt gemeinsam mit dem Haus am Dom zur Vortragsreihe „Frankfurt, geht’s auch anders? – Wie gesellschaftlicher Wandel sozial und ökologisch gerecht gelingen kann“ ein. Auch das Jahr 2025 hat es gezeigt: Dürre, Brände und Überschwemmungen machen den Klimawandel längst zur Realität. Die Wissenschaft ist sich seit langem einig: Unsere Gesellschaft muss sich umfassend wandeln, um mit den neuen Bedingungen zurechtzukommen und die schlimmsten Folgen der Klima- und Biodiversitätskrise abzuwenden. Doch während die Dringlichkeit wächst, rücken klimapolitische Ziele in Gesellschaft und Politik immer stärker in den Hintergrund.
  • Klimaschutz braucht Transparenz
    Scientists for Future Frankfurt warnen vor Abschaffung des Klimachecks und des CO₂-Schattenpreises Bei der Anhörung zum Bürokratieabbaugesetz im Hessischen Landtag haben Vertreter der Scientists for Future Frankfurt (Main) die geplante Abschaffung des Klimachecks kritisiert. Baden-Württemberg ist mit der CO2-Schattenbepreisung sehr zufrieden – der Aufwand halte sich in Grenzen, der Nutzen für eine transparente Klimapolitik sei dagegen enorm. Bei der heutigen öffentlichen Anhörung zum Ersten Bürokratieabbaugesetz im Hessischen Landtag haben Dr. Ralf Becherer und Dr. Niklas Götz von den Scientists for Future Frankfurt (Main) eindringlich vor der geplanten Abschaffung des Klimachecks und des CO₂-Schattenpreises im Klimagesetz in Hessen gewarnt. Beide Instrumente seien,
  • Scientists for Future Frankfurt kritisiert die unverhältnismäßige Kriminalisierung von Klimaaktivismus
    Frankfurt am Main, 02. Juni 2025 – Die Generalstaatsanwaltschaft München hat am 24. März in einer 149-seitigen Schrift Anklage wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung nach § 129 StGB gegen fünf ehemalige Aktivist*innen der ehemaligen „Letzten Generation“ erhoben. Diese Anklage hat erhebliche Wellen geschlagen. Sie wirft nicht nur Fragen zur juristischen Tragfähigkeit dieses Vorwurfs auf, sondern auch zur Gleichbehandlung verschiedener Protestformen, zur politischen Instrumentalisierung des Rechtsstaats und zu den Folgen für das gesellschaftliche Vertrauen. Zuallererst ist festzustellen, dass der Straftatbestand der kriminellen Vereinigung nur Vereinigungen erfasst, deren Zweck oder Tätigkeit auf die Begehung von Straftaten gerichtet ist, die im Höchstmaß mit mindestens zwei Jahren Freiheitsstrafe bedroht sind1.
  • Scientists for Future Frankfurt warnt eindringlich vor Kürzungen im Landeshaushalt beim Klimaschutz
    Frankfurt am Main, 21. März 2025 – Umweltminister Ingmar Jung will im Landeshaushalt 2025 10,91 Millionen Euro beim Klimaplan Hessen streichen, obwohl sich das Land Hessen zur Klimaneutralität bis zum Jahr 2045 verpflichtet hat und schon jetzt die sich selbst gesteckten Ziele deutlich unterschreitet. Die im Klimaplan Hessen vereinbarten Zwischenziele 2025 und 2030 könnten so verfehlt werden. Insbesondere bei den Sektorzielen Verkehr und Wohnen hinkt Hessen seinen selbst gesetzten Zielen hinterher. In Hessen ist der Verkehr mit 36 Prozent (2018) einer der Hauptverursacher des CO₂-Ausstoßes, da der ÖPNV, das Fahrrad und die Elektromobilität immer noch viel zu wenig genutzt werden. Die energetische Sanierung des hessischen Wohnungsbestandes ist mit nur ca.
  • IPCC-Marathon-Lesung in Frankfurt – Wissenschaft liest für die Klimagerechtigkeit
    Frankfurt am Main, 30. Januar 2025 – Scientist4Future und Scientist Rebellion laden zu einer eine öffentlichen Marathon-Lesung des vollständigen 6. Syntheseberichts des Weltklimarates (IPCC) in englischer und deutscher Sprache am 13. und 14. Februar 2025 in Frankfurt ein. Das Reading wird an vier unterschiedlichen Standorten stattfinden und endet auf dem für Freitag, den 14.2., angekündigten Klimastreik am Opernplatz. Mit der Aktion soll auf die Dringlichkeit und Bedeutung der jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Klimakrise hingewiesen werden. Ähnliche IPCC-Readings hatten zuletzt auch an anderen europäischen Universitäten stattgefunden, wie zuletzt an der Freien Universität Berlin. Dort lasen Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen im November 2024 unter dem Titel „1,5 Grad sind tot“ den Bericht vollständig vor,